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30. April 2008

Ausblick auf die nächste Bottling List

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Im Rahmen der nächsten Bottling List kommen folgende Abfüllungen nach Deutschland:

53.118, Refill Hogshead, 10 Jahre
63.20, Refill Barrel, 18 Jahre
95.8, Refill Hogshead, 10 Jahre
3.135, 1st Fill Barrel, 7 Jahre
9.42, Refill Hogshead, 16 Jahre
26.54, 1st Fill Barrel, 8 Jahre
29.65, Refill Butt, 16 Jahre
39.64, Refill Barrel, 11 Jahre

Tasting Notes folgen demnächst

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23. April 2008

SMWS 26.53, “A floating garden”, 8 Jahre, 61,8 %

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Fakten:
SMWS 26.53
“A floating garden”
dist. 11/99, bott. 01/08
8 Jahre
61,8%

Geruch:
pur:

Die Nase startet mit fruchtiger, süßer Vanille, gefolgt von leichten Marmeladentönen. Danach gesellen sich metallisch-nussige Noten hinzu. Das Ganze wirkt frisch. Überraschenderweise ist der Alkohol relativ wenig zu vernehmen bei dieser Stärke. Ein Hauch Klebstoff wird im Laufe der Zeit dominanter.
verdünnt:
Leider verliert die Nase mit zu viel Wasser. Daher Vorsicht mit der Wasserzugabe.

Geschmack:
pur:

Der erste Schluck - trocken, mundzusammenziehend, nussig, fruchtig, eine Explosion unterstützt durch die nun starke alkoholisch Note.
verdünnt:
Auch mit Wasser bleibt der trockene Start erhalten. Die Nusstöne entwickeln sich, aber der Körper verliert etwas. Ein eher einfacher, leichter Körper.

Abgang:
pur:

Mundüberziehend der Beginn, alkoholisch mit einer leicht bitteren Süße und nussige Töne. Dann setzt sich ein Oliventon durch. Der Abgang ist insgesamt mittellang.
verdünnt:
Auch verdünnt bleibt das mundüberziehende Gefühl erhalten. Eine leicht bittere Olivennote mit den nussigen Untertönen bildet den Grundcharakter.

Fazit:
Ein Whisky der nach Differenzierung schreit. Die Nase ist ohne Wasser interessant. Im Geschmack macht sich die alkoholische Note dann doch bemerkbar. Mit Wasser verliert die Nase etwas, dafür wird der Geschmack runder. Auch diesen Whisky würde ich als Sommerwhisky bezeichnen. Diesmal aber als klassischen Aperitif vor dem nächsten Grillabend.

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22. April 2008

SMWS 9.41, “Trügerisch”, 16 Jahre, 54%

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Fakten:
SMWS 9.41
dist. 04/91, 16 Jahre
54%

Geruch:
pur:

fruchtig, süßlich, danach folgt eine leicht alkoholische und frische Note, im Hintergrund Vanille und Apfel-/Fruchtnoten
verdünnt:
Fruchtig-malziger Anfang. Eine minzige Note tritt stärker hervor, unterstützt von einer Vanille-/Bourbonnote die sich deutlicher nach vorne arbeitet. Ein Hauch Vanillepudding.

Geschmack:
pur:

Leichter fruchtiger Geschmack mit süßlich-malzigem Grundton. Eher mittlere “Körperfülle”.
verdünnt:
Die Charakteristik bleibt gleich. Das mundüberziehende Gefühl wird etwas stärker spürbar und grüne und nussige Noten treten stärker in den Vordergrund. Er verträgt relativ viel Wasser ohne “einzuknicken”.

Abgang:
pur:

Ein leicht nussiger, süßer und malziger Abgang - eher etwas kurz bis mittellang
verdünnt:
Das ölige Gefühl bleibt erhalten und der Abgang wird “gefühlsmäßig” länger. Ein Hauch Bittermandel wird spürbar.

Fazit:
Ein schöner Sommerwhisky oder ein schöner Start am Sonntagmorgen. Eher eine leichte frische Version mit fruchtigen, vanillieartigen Einschlägen.

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24. März 2008

SMWS 14.10, “Being at rugby in the rain”, 15 Jahre, 59,4%

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Fakten:
SMWS 14.10
dist. 03/89, 15 Jahre
59,4%%

Geruch:
pur:
Zuerst eine leicht alkoholische Note und ein etwas zurückhaltender Start. Ein süße Rauchnote gibt jedoch langsam den Grundton vor. Mit der Zeit entwickelt sich die Nase jedoch zur vollen “Blüte”. Leichte Vanille gepaart mit schöner Zimtsüße, verbunden mit einem tollen Marmeladenaroma (Pfirsich-Kirsch). Eine leicht metallisch-minzige Note gesellt sich ebenfalls dazu. Der alkoholische Einschlag nimmt immer mehr ab. Schöne Noten nach dunkler Schokolade und Rauch bleiben einem in der Nase hängen. Im Ganzen ist die Nase sehr abgerundet und körperreich.
verdünnt:
Die Charakteristika bleibt weitgehend erhalten. Die metaillisch, frische Minznote tritt etwas mehr hervor. Trotzdem bleibt die Nase rund, weich und voll. Kurz gesagt, sehr angenehm.

Geschmack:
pur:
Start mit einer torfigen Rauchnote und geringem Alkoholeinfluss, überraschend mit den fast 60%. Es entwickelt sich der klassische Skye-Geschmack der Brennerei mit pfeffriger Süße und vollem mundüberziehendem Gefühl und vollem Körper. Lecker.
verdünnt:
Die frische Note der Minze tritt deutlicher in den Vordergrund, aber der Grundcharakter nach Marmelade und torfiger Süße ist sehr gut eingebunden. Ein leichter Einschlag nach Salz ergänzt den Inselcharakter.

Abgang:
pur:
Der Abgang startet wärmend und ölig-mundüberziehend. Gefolgt wird das Ganze von pfeffriger Süße die ebenfalls erhalten bleibt. Die Salznote setzt sich auch im Abgang fort und regt den Appetit an.
verdünnt:
Der Abgang bleibt lang, wärmend und ölig.

Fazit:
Eine schöne Version die überraschend rund und weich ist trotz der 60%. Ansonsten bietet sich alles was den Isle of Skye Malt so beliebt macht. Leider schon ausverkauft.

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24. März 2008

SMWS B9, “Karamell und getrocknete Aprikosen”, 68,1%, 17 Jahre

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Fakten:
SMWS B9, Bourbon Single Cask Bottling
dist. 04/89 - 04/06, 17 Jahre
68,1%

Geruch:

pur:
ein deutlicher Alkoholangriff auf die Nase was ja zu erwarten war bei fast 70%, nimmt man die Nase etwas zurück kommen aber ein schöner Hauch an Vanille und fruchtiger Marmelade hervor, die Maissüsse macht sich deutlich bemerkbar, trotzdem fruchtig, im Laufe der Zeit verändert sich der Geruch mehr in Richtung alten Rums mit Tabakblätter (Kuba lässt grüssen)
verdünnt:
die Vanillenote kommt stärker hervor als hätte man eine frische Vanilleschote aufgeschnitten, Marmeladentöne verschwinden etwas und die Maissüsse schiebt sich in den Vordergrund

Geschmack:

pur:
trocken, man ringt schon etwas mit dem Atem, dann eine süsse “Explosion” im Mundraum, hat man wieder durchgeatmet bemerkt man die Vanille- und Rum- sowie die klassische süsse Bourbonnote
verdünnt:
der Geschmack bleibt wuchtig, kräftig und süß, kein Whiskey der sich zurückhält eher eine Draufgänger, Rumnoten auch hier und mit der Zeit leichte Eichentöne die die Zeit im Fass nicht verleugnen

Abgang:

pur:
süss, fruchtig aber an sich eher mittellang
verdünnt:
auch hier bleibt der Eindruck nach Süsse und Vanille erhalten

Fazit:

ein ungezähmtes Pferd, welches seine Qualitäten hat, aber mit Vorsicht genossen werden will. Es darf auch ein Stück Eis mit rein. :-)

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24. März 2008

SMWS 29.51, “Gegrillte Äpfel”, 57,1%, 18 Jahre

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Fakten: Destillerie auf Islay, 18 Jahre, 29.51, “Gegrillte Äpfel”,
57,1%, dist. 03/88

Farbe:
honigfarben

Legs:
langsam palmenartig abreißend

Geruch:
alkoholisch-süß, relativ zurückhaltende Torfrauchnote, mit der Zeit tritt die Torfnote hinter einer deutlichen Süße hervor, Frucht- und Zimtnoten, sehr schön abgerundet mit Rauch, irgendwie auch eine Art “Efeunote” mit leicht bitterem Einschlag

Geschmack:
leicht torfig aber nicht zu extrem mit deutlicher Süße, voller Körper, mit Wasser kommt Torfnote deutlicher durch

Abgang:
torfig, süßlich mit pfeffrigem Abgang

Fazit:
keine “Torfbombe” aber eine schöne Kombination aus Süße und Torf. Eher ein etwas “untypischer” 29er.

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23. März 2008

SMWS 9.25, “Christmas cake and beeswax”, 32 Jahre, 56,7%

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Fakten
SMWS 9.25, 32 Jahre, Glen Grant,
dist. 10/65, abgef. 09/98
56,7%
Olorosso Sherry butt

Farbe:
dunkelstes Mahagoniholz mit schwarzem Grundton

Legs:
extrem dickflüssig und kurz, es dauert ewig bis sich überhaupt welche bilden

Geruch:
Kaum hält man die Nase ins Glas, schlägt einem der Duft in Alkohol aufgelöster Schwarzwälderkirschtorte entgegen (dunkle Kirschen). Des Weiteren dunkle Schokolade mit cremiger Füllung alles wunderbar in perfekter Harmonie. Mit der Zeit entwickeln sich Kaffeenoten und je länger man ihn atmen lässt, desto weniger alkoholisch wird er und die wunderschöne Schoko-Kirschnote kommt noch mehr hervor. Nebenan finden sich auch Karamell- und Honigtöne. Zum Ende hin dann Eiche und alter Rum mit einem fruchtigen Grundton.


Geschmack:

pur:
trocken, würzig-saure Sherrynote, extrem ölig und mundüberziehend mit vollem und komplexem Körper, Rosinen, Dörrobst sowie dunkle Schokolade spiegeln sich auch hier wieder
verdünnt wird der Geschmack runder, weicher und Noten nach Früchtebrot und Kirsche dominieren, mit einem Hauch Marzipan (Bittermandel)

Abgang:
pur: lang, sehr lang und sehr ölig, hier merkt man die Eiche etwas stärker aber trotzdem bleibt es schön würzig-süß mit Rosinentönen
verdünnt: er Abgang wird runder und harmonischer, die Eiche tritt etwas zurück und die Marzipannote kommt mehr heraus, eigentlich mit Schoko durchzogenes Früchtekompott

Fazit:
Zufällig aus meiner Sammlung zu Weihnachten 2007 ausgewählt und ich muss sagen traumhaft. Die Kombination von Schoko, Dörrobstnoten und der Kombination aus Süße und Würze - einmalig. Dieser Malt kriegt mit Sicherheit einen Ehrenplatz unter den verflossenen Flaschen.

Kleiner Hinweis: Maltmaniac Luc Timmermans hat den Malt auch schon bewertet. Hier der Link zur seiner Website.

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03. März 2008

SMWS - Neue Bottling List vom Februar 2008

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Ab sofort stehen die neuen Abfüllungen für Mitglieder der Scotch Malt Whisky Society zur Verfügung.

Hier die ersten Samplebeschreibungen einiger Abfüllungen

5.21:
fruchtig, Obstbrandnote, süßlich, leicht nach Zimt, mittellanger Abgang

121.22:
weich, rund, schöne Sherrynote, fruchtig, deutlich nach Marmelade, im Geschmack kommt die würzige Sherrynote etwas mehr durch und er wird etwas bitterer, mittellanger Abgang

27.67:
fruchtig, süßlich, runde Sherrynote, etwas zurückhaltend in der Nase, im Geschmack “grüne” Noten, könnte komplexer sein, relativ kurzer Abgang

26.53:
leicht rauchig, würzig, Gummibärchen, ein Hauch von Zimt, sehr fruchtig, im Geschmack rauchig fruchtig, schöner Abgang

58.13:
weich, rund, komplex, Gewürze, Marmelade, sehr schöne Nase, im Geschmack ebenfalls wunderbar rund, schöne Fruchtnoten, komplexer sich ständig verändernder Körper

3.134:
rauchig, süß, fruchtig mit “grünen” Noten, bleibt auch im Geschmack erhalten, langer fruchtig-süßlich-rauchiger Abgang

29.62:
torfig, weich, Sherrynoten, im Geschmack bleibt Torf erhalten, leicht bittere Sherrynote, langer würzig-rauchiger Abgang

29.63:
torfig, “grüne” Noten, Deutlich Sherry, im Geschmack kräftig torfig, verträgt Wasser

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